Produkteigenschaften und eventuell auftretende Phänomene

Markisentücher müssen strenge technische Anforderungen erfüllen.

Bei der Produktion werden für jeden Stoff Eigenschaften wie Wasserdichtheit, Steifigkeit, schmutz- und wasserabweisende Eigenschaften, Reißfestigkeit und Lichtechtheit festgelegt, gemessen und garantiert.

Bei der Herstellung wird nur kontrolliertes Material erster Wahl verwendet. Dennoch sind bestimmte Erscheinungen im Tuch nicht vollkommen auszuschließen und werden mitunter beanstandet.

Diese Phänomene beeinträchtigen weder den Wert noch die Funktion der Markise - und stellen deshalb keinen Reklamationsgrund dar.

Knickfalten

Knickfalten im Markisentuch

Knickfalten können beim Zuschneiden, Vernähen und Aufziehen auf das Markisengestell entstehen.

An der gefalteten Stelle kann (eher bei hellen Farben) ein etwas dunklerer Strich sichtbar werden. Gegen das Licht betrachtet kann wird dieser Strich manchmal mit einem Schmutzstreifen verwechselt.

Wellenbildung im Naht- und Bahnenbereich

Leichte Wellen im Markisenstoff

Bei WAREMA werden die Markisentücher mit Doppelsteppstich auf modernsten Geräten vernäht. So sorgen wir für gleichmäßige und fehlerfreie Nähte.

Alle Verbindungsnähte und Säume werden mit dem besonders langlebigen TENARA® PTFE-Nähfaden aus Teflon genäht.

In den Naht- und Saumbereichen der Markisentücher liegen zwei Stoffbahnen übereinander. Die obere Tuchbahn muss beim Aufrollen einen längeren Weg zurücklegen als die untere Tuchbahn - so entsteht zusätzliche Spannung. Dies kann zu einer leichten Wellenbildung im Markisentuch führen.

Seitenbahnenlängung

Seitenbahnenlängung

Das Markisentuch muss stetig auf Spannung gehalten werden. Nähte und Säume dienen hier als zusätzliche Verstärkung. Wird das Tuch  aufgerollt, kann sich der Druck auf die übereinanderliegenden Nähte und Säume erhöhen. Diese Beanspruchung kann das Markisentuch dehnen, was beim Ausfahren der Markise zu leicht gewellten Seitensäumen führt.

Wabenbildung

Wabenbildung im Markisentuch

Um die Zugkräfte im Markisentuch optimal aufzufangen, werden hier die Kettfäden dichter gewebt als die Schussfäden.

Durch die unterschiedliche Verwebung der Fäden kann ein Wabenbildungs-Effekt entstehen. Ungünstiger Lichteinfall und Nässe können diesen verstärken. Um dem entgegenzuwirken, sollte die Markise möglichst nicht im nassen Zustand eingefahren werden.

In sehr seltenen Fällen können sich die "Waben" auch bis zur Stoffbahnmitte ausdehnen.

Witterungseinflüsse

Markisenstoff von unten

Die spezielle Imprägnierung schützt das Markisentuch vor Regenwasser und anderen Witterungseinflüssen. Bei einer Mindestneigung von 14° kann leichter Regen gut ablaufen und die Markise bleibt witterungsbeständig.

Um Stockflecken zu vermeiden, sollte die Markise bei stärkerem Regen eingefahren und später zum Trocknen wieder ausgefahren werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

ITRS e.V.
Technische Textilien - Rollladen - Sonnenschutz e.V.
Fliethstraße 67, 41061 Mönchengladbach
Tel.: (0 21 61) 29 41 81-0
Fax: (0 21 61) 29 41 81 -1
E-Mail: info@itrs-ev.com
Website: www.itrs-ev.com

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